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Ernährung von Kaninchen

Als erstes muss man an dieser Stelle betonen, dass man absolut keine Ratschläge der Zoo-Fachhandlungen annehmen sollte. Die Mitarbeiter empfehlen die dort käuflichen Futtermischungen, die aber leider meistens zu viel Getreide enthalten. In der Natur fressen Kaninchen kein Getreide. Ihr Verdauungssystem ist darauf nicht ausgelegt. Bei dauerhafter Trockenfuttergabe kommt es häufig irgendwann zu Blähungen oder Durchfall. Diese Symptome können bei einem Kaninchen schon den Tod hervorrufen. Darum achtet bei der Ernährung des Tieres darauf, dass es getreidefrei ernährt wird.

Wie ist das nun zu gewährleisten?

Ganz einfach: Man füttert die Tiere nach einer recht langsamen Umgewöhnung von Trocken- auf Frischfutter, ausschließlich noch mit Frischfutter um dies zu konkretisieren führe ich gleich einen Link zu einer sehr umfangreichen Futterliste auf. Die Tiere bekommen also nur noch Gemüse, Wiese/Heu, Küchenkräuter, Wildkräuter, Blumen, Äste und Blätter und Obst. Man verzichtet komplett auf handelsübliche Trockenfuttermischungen.

In der freien Natur selektieren Kaninchen, d.h. sie wählen ihre Nahrung nach Bedürfnissen aus und bestimmen selbst, wie viel sie fressen. D.h. wiederrum, dass bei einem Kaninchen als Haustier immer verschiedene Futtermittel im Gehege zur Verfügung stehen sollten: Z.b. Haselnuss-Äste, Möhren, Fenchel, Blumenkohl, Dill, Breitwegerich, Löwenzahn, Hainbuche, Hagebutten-Äste. Das Kaninchen entscheidet nun selbst, was es gerne fressen möchte. Es sollten immer MINDESTENS 4 verschiedene Sorten vorhanden sein, damit die Tiere anfangen können auszuwählen. Im Idealfall sollte das Futter nicht ausgehen, das heisst, dass von jedem Nahrungsmittel, von jeder Sorte noch etwas übrig bleibt, bevor die nächste Portion Futter gereicht wird. Heu/Wiese MUSS jederzeit zur Verfügung stehen, da es das Grundnahrungsmittel der Kaninchen darstellt. Manchmal ist es schade Lebensmittel dann einfach so zu entsorgen, aber da muss man sich eben entscheiden ob man das für eine gute Ernährung des Haustieres möchte, oder nicht! Im Sommer muss man auch nicht viel Obst und Gemüse kaufen, denn die Natur stellt zahlreiche Wildkräuter, Äste, Blätter, Gräser und Blüten zur Verfügung. Beim "Wiese sammeln" ,wie Kaninchenhalter es nennen , immer gängige Futterlisten beachten.

Links umfangreicher Frischfutterlisten:

http://www.sweetrabbits.de/kaninchen-ernaehrung.html

http://info-kaninchen.de.tl/%26%238226%3B-Frischfutterliste.htm

http://diebrain.de/k-frischfutter.html

Kräuter haben oftmals bestimmte Wirkungen, diese bitte unbedingt beachten. Dies gilt auch für bestimmte Gemüsesorten: Während Kohl bläht, wirkt Fenchel abführend. Es ist also sinnvoll beides zugleich anzubieten.

Nun einige kurze, jedoch konkrete Beispiele zur Wirkung bestimmter Küchen-Kräuter, die man im Supermarkt kaufen kann:

Kerbel: unterstützend bei Blasenleiden und Verdauungsbeschwerden

Dill und Estragon: anregend bei Appetitlosigkeit

Minze: hilfreich bei Erkältungen, oder Schnupfen welcher aus Erkältungen resultiert. Hilft bei Magen-Darmbeschwerden und stärkt allgemein das Immunsystem

Melisse: wirkt beruhigend, stärkt auch das Immunsystem

Bohnenkraut: wirkt unterstützend bei Aufgasungen

Die Ernährungspyramide für Kaninchen:

Hier wird auch, wie bei der Pyramide für die menschliche Ernährung, gezeigt, was viel und was wenig verzehrt werden soll. Ganz unten in der Pyramide das Grundnahrungsmittel und aufsteigend Ergänzendes.


Abschließend kann man sagen, dass die Ernährung sehr rohfaserreich, rein pflanzlich und fettarm sein soll.

Wie bei allen (folgenden) Themen könnt ihr mich gerne anschreiben, die Postings hier sind Bruchstücke und die Inhalte umfassen ja noch viel mehr. Bei konkreten Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.  

 




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